Sexueller Missbrauch bedeutet Macht, welche zwingend gebrochen werden muss.

 

Kein Mensch hat das Recht, einem Anderen so Etwas anzutun.

 

Auch Sie können sich wehren! Wenn Sie wollen, helfe ich Ihnen dabei.

 

 

 

 

 

Sollte die Hypnosetherapie für Sie doch nicht in Frage kommen, empfehle ich Ihnen folgende Anlaufstelle, um sich helfen zu lassen:

 

Castagna

Beratungs- und Informationsstelle für

sexuell ausgebeutete Kinder, Jugendliche

und in der Kindheit ausgebeutete Frauen und Männer

 

Tel. 044 360 90 40

Universitätsstrasse 86

8006 Zürich

mail@castagna-zh.ch

www.castagna-zh.ch

sexueller Missbrauch

Die meisten betroffenen Menschen hoffen darauf, den sexuellen Missbrauch einfach vergessen zu können oder stufen das Erlebte als "nicht so schlimm" ein. Leider funktioniert das nicht wirklich. Durch das Verdrängen entsteht immer wieder eine erneute Verletzung. Zudem frisst der Prozess der Verdrängung viel Energie.

 

Bei der Bewältigung von sexuellem Missbrauch, kann die Hypnosetherapie helfen.

 

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Erinnerungen verändert werden können. Dies nützen wir im Fall von Missbrauch aus. Das Geschehene kann nicht rückgängig gemacht werden. Nein, es gehört sogar zu unserer Lebensgeschichte, aber es ist möglich, dem Ereignis die Schwere und die Macht zu nehmen.

 

Dadurch wird es mit der Zeit möglich sein, sich freier und vor allem wieder wertvoller zu fühlen.

 

Unabhängig davon wie alt Sie sind und in welchem Mass dieser statt gefunden hatte, es ist nie zu spät, sich mit seinem erlebten Missbrauch auseinander zu setzten und ihn zu verarbeiten.

 

Oft sind die Erinnerungen daran sehr schwach oder nur in Bruchstücken vorhanden. Dies ist eine natürliche Überlebenstrategie unseres Hirns. Falls Sie wage Erinnerungsbrocken im Kopf haben oder immer wieder Mal die selben absurden Gedanken auftauchen, kann es gut sein, dass Sie Opfer eines Missbrauchs sind.

 

Da diese Erinnerungen schrecklich und kaum zu glauben sind, reden wir uns oft ein, dass dies doch bloss ein "Hirngespinst" sei und so nicht statt gefunden haben kann. In diesem Fall hilft es, sich diesen Gedanken anzunehmen und mit Angehörigen darüber zu sprechen. Oft traut man sich lange Zeit nicht aus Scham und Angst vor der Reaktion des Gegenübers das Schweigen zu brechen. Dies ist aber der erste Schritt zur Heilung.

 

Sollte dies zu schwierig sein, hilft es, zuerst mit einer Therapeutin darüber zu sprechen und eine Konfrontation, sollte sie überhaupt stattfinden, gut vorzubereiten.

 

Ein sexueller Missbrauch bedeutet „Ausüben von Macht“, um seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

 

Sich zu wehren, auch wenn es erst ein paar Jahre später ist, bedeutet "Macht zu brechen".

 

Der Täter versucht oft über einen längeren Zeitraum das Vertrauen des späteren Opfers zu gewinnen und eine Bindung aufzubauen. Damit die Tat nicht veröffentlicht wird und das Opfer schweigt, greifen Täter zu verschiedenen Massnahmen. Eine davon ist, das Opfer von seiner angeblichen Mitschuld zu überzeugen. Manchmal wird auch damit gedroht, dass einem anderen geliebten Menschen etwas Schlimmes angetan oder die Liebe verweigert wird.

 

Oft sind es nahestehende Personen, wie Vater, Onkel, Stiefvater oder Bekannte, die einen sexuellen Missbrauch an einem Mädchen verüben. Etwas 75 % der Täter kommen aus dem Familienkreis. Bei Jungs sind die Täter eher aus dem Umfeld der Lehrer, Sportlehrer oder anderen Betreuern zu suchen. Es wird geschätzt, dass ca. jedes dritte bis vierte Mädchen und ca. jeder neunte bis zehnte Junge missbraucht werden. Auch Frauen jeglichen Alters können als Täterinnen nicht ausgeschlossen werden. Nur spricht man darüber noch weniger.

 

Die Nähe zum Täter, macht es so schwierig für die Kinder oder die betroffene Person, sich einer anderen Person anzuvertrauen. Dazu kommt die Tatsache, dass Kinder bewusst oder auch unbewusst nicht gehört werden, wenn sie versuchen, das Erlebte mitzuteilen. Oft fehlen ihnen die Worte und das Verständnis, um beschreiben zu können, was passiert ist.

 

Ein noch grösseres Tabu, ist der Missbrauch des eigenen Ehemannes im Ehebett. Darüber wird noch viel mehr geschwiegen. Viel Scham und Abhängigkeit bedeckt die Frau. Doch die seelischen Verletzungen sind ebenfalls enorm.

 

Darüber sprechen und die Situation analysieren zu können, hilft in einem ersten Schritt und stärkt das Selbstwertgefühl.